Bild: copyright die 101

Wer hasst, braucht Hilfe

Nichts ist gegensätzlicher als Liebe und Hass. Und im Namen der Liebe zu hassen, war schon immer ein Irrweg. Denn Hass verschließt den Geist und lässt den Körper erstarren. Wer schaut, wird es sehen. Nichts davon dient der Liebe. Auch nicht der Liebe zur Heimat.

Liebe und Heimat brauchen einen offenen Geist. Einen Geist, der Bedingung und Folge von Flexibilität ist. Und aus deren Mitte Stabilität wachsen kann.
Stabilität und Liebe zur Heimat – das wollten wir doch, oder? Hass bewirkt das Gegenteil.

Daher gilt:
(1) Wer hasst, braucht Hilfe. Ganz gleich, ob sie allein durch Selbsthilfe geschieht oder durch helfende Herzen begleitet wird.
(2) Mit einem im Hass versunkenen Menschen mitzuhassen macht keinen Sinn. Gegenzuhassen auch nicht. Einem im Hass versunkenen Menschen beim Überwinden seiner Bedürftigkeit und Überforderung herauszuhelfen, hingegen schon.
(3) Wer eine Gemeinschaft friedvoll führen möchte, braucht einen offenen Geist. Er braucht das Wollen und Können, seine Gemeinschaft vor Leidvollem zu bewahren. Hass hingegen zählt zu den fünf Hauptursachen, die verlässlich zu Leid führen. Und je breiter und beharrlicher Hass in eine Gemeinschaft gestreut wird, um so flächendeckender und tiefer wird er Leid bewirken.

KURZ:
Wer Frieden und Wohlergehen stiften möchte, braucht innere Stabilität, um dem Hass zu widerstehen. Hass erzählt von Bedürftigkeit, nicht von Willenskraft oder gar Führungsstärke.

🔎 In der Philosophie des Yoga gehört die Unterscheidungsfähigkeit zu den wesentlichen Fähigkeiten, die wir auf dem Weg zu Leidfreiheit kultivieren sollten.
Zu unterscheiden, über welche Fähigkeiten wir im #hass verfügen – und über welche nicht, gehört dazu.

➤ Zu den Bildern:
Selbstfürsorge auf Fischland-Darß in Mecklenburg-Vorpommern

Herzliche Grüße aus der 101!

Alle Instagram Beiträge und Videos der 101 findest du auf → instagram.com/die101.de

Wer hasst, braucht Hilfe

Nichts ist gegensätzlicher als Liebe und Hass. Und im Namen der Liebe zu hassen, war schon immer ein Irrweg. Denn Hass verschließt den Geist und lässt den Körper erstarren. Wer schaut, wird es sehen. Nichts davon dient der Liebe. Auch nicht der Liebe zur Heimat.

Liebe und Heimat brauchen einen offenen Geist. Einen Geist, der Bedingung und Folge von Flexibilität ist. Und aus deren Mitte Stabilität wachsen kann.
Stabilität und Liebe zur Heimat – das wollten wir doch, oder? Hass bewirkt das Gegenteil.

Daher gilt:
(1) Wer hasst, braucht Hilfe. Ganz gleich, ob sie allein durch Selbsthilfe geschieht oder durch helfende Herzen begleitet wird.
(2) Mit einem im Hass versunkenen Menschen mitzuhassen macht keinen Sinn. Gegenzuhassen auch nicht. Einem im Hass versunkenen Menschen beim Überwinden seiner Bedürftigkeit und Überforderung herauszuhelfen, hingegen schon.
(3) Wer eine Gemeinschaft friedvoll führen möchte, braucht einen offenen Geist. Er braucht das Wollen und Können, seine Gemeinschaft vor Leidvollem zu bewahren. Hass hingegen zählt zu den fünf Hauptursachen, die verlässlich zu Leid führen. Und je breiter und beharrlicher Hass in eine Gemeinschaft gestreut wird, um so flächendeckender und tiefer wird er Leid bewirken.

KURZ:
Wer Frieden und Wohlergehen stiften möchte, braucht innere Stabilität, um dem Hass zu widerstehen. Hass erzählt von Bedürftigkeit, nicht von Willenskraft oder gar Führungsstärke.

🔎 In der Philosophie des Yoga gehört die Unterscheidungsfähigkeit zu den wesentlichen Fähigkeiten, die wir auf dem Weg zu Leidfreiheit kultivieren sollten.
Zu unterscheiden, über welche Fähigkeiten wir im #hass verfügen – und über welche nicht, gehört dazu.

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Selbstfürsorge auf Fischland-Darß in Mecklenburg-Vorpommern

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