Bild: copyright die 101

Mutterseelenallein?

Manches lässt sich nicht hinfort wünschen. Manches können wir nur ertragen lernen. Auch den damit verbundenen Schmerz. Und das ist gut.

Sie liebt es, die Suche nach dem Gleichgewicht, nach den kleinen großen Bewegungen, die Beruhigung ermöglichen – und ihr Freiheit schenken. Irgendwo zwischen Himmel und Erde. Aber das war nicht immer so.
Tryne fand den Weg zu uns, weil sie oft genug auseinander- oder in sich zusammenfiel. Weil sie stärker werden wollte. Stärker im Widerstehen, stärker im Ertragen, stärker im Verbinden. Nur darin sah sie noch Hoffnung.
DANKE, Tryne, dass wir dich begleiten dürfen. (Und auch, wenn Tryne nicht Tryne heißt, entsprechen die gefundenen Worte den Gegebenheiten.)

Sich beim Training zwischen Himmel und Erde einzurichten, macht Sinn. Auch, weil sich diese Verbindungen über den Körper leichter verinnerlichen lassen. Wenn
(1) der Körper die Seele tragen kann,
(2) Sehnsüchte und Hoffnungen nicht mehr ins Leere rotieren und
(3) Stille einzieht, wo Chaos herrschte,
kann Heilung gelingen.

Seitenwechsel: Manchen Müttern ist es nicht gegeben, eine fürsorgliche Mutter zu sein. Sie verlieren sich an die falschen Hoffnungen, die falschen Erwartungen, die falschen Menschen. Und an diesen verlieren sie sich selbst – zusammen mit dem Bewusstsein, was wesentlich ist.
Doch Vorsicht mit dem Urteil! Wer will wissen, wie es dazu kam? Wer kennt ihre Gründe, ihre Not? Vielleicht wäre gut, genau bei dieser Überlegung innezuhalten und die Blickrichtung zu wechseln. Vielleicht wäre gut, sich im Umgang mit nicht Nachvollziehbarem, nicht Veränderbarem zu üben – und selbst zu verantworten, wie es weitergeht.

Die Übung der Hingabe und das Bemühen, seinen Verantwortungen gerecht zu werden, gehören sicher zu den schwersten, die wir zu meistern haben. Sie erfordern Willen und Kraft – und zählen in der Medizinsoziologie und Yogaphilosophie zu den wesentlichen Übungen, um Leid zu überwinden.

Herzliche Grüße aus der 101

Alle Instagram Beiträge und Videos der 101 findest du auf → instagram.com/die101.de

Mutterseelenallein?

Manches lässt sich nicht hinfort wünschen. Manches können wir nur ertragen lernen. Auch den damit verbundenen Schmerz. Und das ist gut.

Sie liebt es, die Suche nach dem Gleichgewicht, nach den kleinen großen Bewegungen, die Beruhigung ermöglichen – und ihr Freiheit schenken. Irgendwo zwischen Himmel und Erde. Aber das war nicht immer so.
Tryne fand den Weg zu uns, weil sie oft genug auseinander- oder in sich zusammenfiel. Weil sie stärker werden wollte. Stärker im Widerstehen, stärker im Ertragen, stärker im Verbinden. Nur darin sah sie noch Hoffnung.
DANKE, Tryne, dass wir dich begleiten dürfen. (Und auch, wenn Tryne nicht Tryne heißt, entsprechen die gefundenen Worte den Gegebenheiten.)

Sich beim Training zwischen Himmel und Erde einzurichten, macht Sinn. Auch, weil sich diese Verbindungen über den Körper leichter verinnerlichen lassen. Wenn
(1) der Körper die Seele tragen kann,
(2) Sehnsüchte und Hoffnungen nicht mehr ins Leere rotieren und
(3) Stille einzieht, wo Chaos herrschte,
kann Heilung gelingen.

Seitenwechsel: Manchen Müttern ist es nicht gegeben, eine fürsorgliche Mutter zu sein. Sie verlieren sich an die falschen Hoffnungen, die falschen Erwartungen, die falschen Menschen. Und an diesen verlieren sie sich selbst – zusammen mit dem Bewusstsein, was wesentlich ist.
Doch Vorsicht mit dem Urteil! Wer will wissen, wie es dazu kam? Wer kennt ihre Gründe, ihre Not? Vielleicht wäre gut, genau bei dieser Überlegung innezuhalten und die Blickrichtung zu wechseln. Vielleicht wäre gut, sich im Umgang mit nicht Nachvollziehbarem, nicht Veränderbarem zu üben – und selbst zu verantworten, wie es weitergeht.

Die Übung der Hingabe und das Bemühen, seinen Verantwortungen gerecht zu werden, gehören sicher zu den schwersten, die wir zu meistern haben. Sie erfordern Willen und Kraft – und zählen in der Medizinsoziologie und Yogaphilosophie zu den wesentlichen Übungen, um Leid zu überwinden.

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