Heimatliebe für alle!
Wir trafen ihn bei einem Trainingscamp. Paul aus Berlin, 27, stabil, offen, tiefsinnig. Die Pausen ließen zu, dass wir uns kennenlernten. Uns – und unsere Sorge: Wieviel Hass verträgt ein Land?
Er sei optimistisch, TROTZ ALLEM, meint Paul. Er kann, er will nicht anders. Was seine Zuversicht trägt? Sein stabiler Körper, sein Training, sein Vertrauen – inmitten seiner Freunde. Einer von ihnen ließ sich vom Hass verführen, aber nicht lange. Nach sieben Monaten war er wieder da. Und mit ihm sein Lachen. Seine Rückkehr ist für viele Halt. Und Hoffnung. „Jeder kann sich mal irren. Und Familie … ist ja auch nicht immer leicht.“
Was ihm Heimat bedeutet? Heimat war früher nie Thema. Jetzt hat sie Bedeutung gewonnen. Jetzt, wo sie so angegriffen wird – und Freundschaften auf harte Proben stellt.
„Ich glaub‘, Heimatliebe ist schon wichtig. Für mich ist sie die beste Kraft geworden, diesem Rumgehasse entgegenzutreten. Manchmal denk’ ich: Vielleicht müssen einfach mehr Herzen in Liebe für die Heimat schlagen, damit der Hass in ihr vergeht. Vielleicht braucht’s ja bloß mal wieder so ‘ne kleine Erinnerung, dass Heimatliebe und Hass so überhaupt nicht zusammen passen … Hass macht krank. Auch in der Heimat. Wie willst du mit Hass im Herzen blickig sein? Vielleicht … ist die Lösung ja doch nicht so komplex. Vielleicht ist sie schlicht und einfach: Einmal bitte Heimatliebe – für alle! Ich denk mal, dann hat der Hass keine Chance.“
🕊️ „Schick das mal raus! So schön mit ‘nem Bild aus der Heimat. Das kann nur gut geh’n!“ Was wir hiermit von Herzen gerne getan haben, lieber Paul.
🔎 Hass erzählt von Bedürftigkeit, nicht von Willenskraft oder gar Führungsstärke. In der Philosophie des Yoga gehört Hass zu den fünf Hauptursachen, die verlässlich dem Wachsen von Geborgenheit, Liebe, Hoffnung entgegenwirken – und somit zu Leid führen. Wer will sagen, dass er das für sich und seine Heimat wünscht?
Herzliche Grüße aus der 101!
➤ Zu den Bildern:
Zeitinseln mit Paul in Berlin
DANKE, Paul, für deine stabile Haltung! Auch sie gibt Halt – und Hoffnung.
Mögen Turm und Bahn dein Herz erfreu‘n!
Alle Instagram Beiträge und Videos der 101 findest du auf → instagram.com/die101.de
Heimatliebe für alle!
Wir trafen ihn bei einem Trainingscamp. Paul aus Berlin, 27, stabil, offen, tiefsinnig. Die Pausen ließen zu, dass wir uns kennenlernten. Uns – und unsere Sorge: Wieviel Hass verträgt ein Land?
Er sei optimistisch, TROTZ ALLEM, meint Paul. Er kann, er will nicht anders. Was seine Zuversicht trägt? Sein stabiler Körper, sein Training, sein Vertrauen – inmitten seiner Freunde. Einer von ihnen ließ sich vom Hass verführen, aber nicht lange. Nach sieben Monaten war er wieder da. Und mit ihm sein Lachen. Seine Rückkehr ist für viele Halt. Und Hoffnung. „Jeder kann sich mal irren. Und Familie … ist ja auch nicht immer leicht.“
Was ihm Heimat bedeutet? Heimat war früher nie Thema. Jetzt hat sie Bedeutung gewonnen. Jetzt, wo sie so angegriffen wird – und Freundschaften auf harte Proben stellt.
„Ich glaub‘, Heimatliebe ist schon wichtig. Für mich ist sie die beste Kraft geworden, diesem Rumgehasse entgegenzutreten. Manchmal denk’ ich: Vielleicht müssen einfach mehr Herzen in Liebe für die Heimat schlagen, damit der Hass in ihr vergeht. Vielleicht braucht’s ja bloß mal wieder so ‘ne kleine Erinnerung, dass Heimatliebe und Hass so überhaupt nicht zusammen passen … Hass macht krank. Auch in der Heimat. Wie willst du mit Hass im Herzen blickig sein? Vielleicht … ist die Lösung ja doch nicht so komplex. Vielleicht ist sie schlicht und einfach: Einmal bitte Heimatliebe – für alle! Ich denk mal, dann hat der Hass keine Chance.“
🕊️ „Schick das mal raus! So schön mit ‘nem Bild aus der Heimat. Das kann nur gut geh’n!“ Was wir hiermit von Herzen gerne getan haben, lieber Paul.
🔎 Hass erzählt von Bedürftigkeit, nicht von Willenskraft oder gar Führungsstärke. In der Philosophie des Yoga gehört Hass zu den fünf Hauptursachen, die verlässlich dem Wachsen von Geborgenheit, Liebe, Hoffnung entgegenwirken – und somit zu Leid führen. Wer will sagen, dass er das für sich und seine Heimat wünscht?
Herzliche Grüße aus der 101!
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Zeitinseln mit Paul in Berlin
DANKE, Paul, für deine stabile Haltung! Auch sie gibt Halt – und Hoffnung.
Mögen Turm und Bahn dein Herz erfreu‘n!
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