Wenn ich loslasse
„Du fragtest mich einmal, ob meine Schmerzen auch mit einem inneren Zerrissensein zusammenhängen könnten. Du weißt, ich konnte darauf nicht gleich antworten, denn die Antwort darauf traf mich tief. Ihre Schlagkraft ließ mich verstummen. Ja, ich wollte mich von meinen Wurzeln lösen, doch ich wusste nicht, wie. Dieses Hin und Her der Gefühle verkrampfte mich immer mehr.
Ich glaubte lange, wenn ich loslasse, geh’ ich für immer verloren. Heute weiß ich, ich kann bleiben, auch wenn ich loslasse. Ich weiß jetzt, dass ich dabei nicht verloren gehe. Und irgendwie auch, dass sich manches nur räumlich klären lässt.“ (Ivo)
Entkopplungen können auf viele Arten geschehen. Und manche gelingen nicht vollständig, weil das Leben über familiäre Bindungen entschieden hat.
Aber wir dürfen eine räumliche Trennung erwägen. Eine, die die grundsätzliche Bindung nicht in Frage stellt. Eine, die die Hoffnung auf Veränderung innerhalb der Familie bewahrt. Eine, die uns nicht verlieren, sondern neu einbinden lässt.
Für uns, unsere Kinder, unsere Kindeskinder.
Bei all unseren Bemühungen, Leidvolles loszulassen, wäre gut, im Jetzt zu unterscheiden:
· was wir loslassen können – und was nicht
· womit wir uns verbunden fühlen können – und womit nicht
· worauf wir vertrauen können – und worauf nicht
In der Philosophie des Yoga und der Medizinsoziologie wird dieses Bemühen um Unterscheidungsfähigkeit als wesentlich angesehen.
DANKE, Ivo, für dein Vertrauen und dein Sein!
Und auch wenn Ivo nicht Ivo heißt, entspricht alles andere den Gegebenheiten.
Alle Instagram Beiträge und Videos der 101 findest du auf → instagram.com/die101.de
Wenn ich loslasse
„Du fragtest mich einmal, ob meine Schmerzen auch mit einem inneren Zerrissensein zusammenhängen könnten. Du weißt, ich konnte darauf nicht gleich antworten, denn die Antwort darauf traf mich tief. Ihre Schlagkraft ließ mich verstummen. Ja, ich wollte mich von meinen Wurzeln lösen, doch ich wusste nicht, wie. Dieses Hin und Her der Gefühle verkrampfte mich immer mehr.
Ich glaubte lange, wenn ich loslasse, geh’ ich für immer verloren. Heute weiß ich, ich kann bleiben, auch wenn ich loslasse. Ich weiß jetzt, dass ich dabei nicht verloren gehe. Und irgendwie auch, dass sich manches nur räumlich klären lässt.“ (Ivo)
Entkopplungen können auf viele Arten geschehen. Und manche gelingen nicht vollständig, weil das Leben über familiäre Bindungen entschieden hat.
Aber wir dürfen eine räumliche Trennung erwägen. Eine, die die grundsätzliche Bindung nicht in Frage stellt. Eine, die die Hoffnung auf Veränderung innerhalb der Familie bewahrt. Eine, die uns nicht verlieren, sondern neu einbinden lässt.
Für uns, unsere Kinder, unsere Kindeskinder.
Bei all unseren Bemühungen, Leidvolles loszulassen, wäre gut, im Jetzt zu unterscheiden:
· was wir loslassen können – und was nicht
· womit wir uns verbunden fühlen können – und womit nicht
· worauf wir vertrauen können – und worauf nicht
In der Philosophie des Yoga und der Medizinsoziologie wird dieses Bemühen um Unterscheidungsfähigkeit als wesentlich angesehen.
DANKE, Ivo, für dein Vertrauen und dein Sein!
Und auch wenn Ivo nicht Ivo heißt, entspricht alles andere den Gegebenheiten.
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