Bild: copyright die 101

Wenn wir wollen, was wir tun

Wer sich schwer zu bewältigenden Vorhaben versprochen hat, wird auch das Nicht-Gelingen kennenlernen. In Teilen, zuweilen – und manchmal auch im Ganzen. Weil die Zeit, die Mittel, das Können es nicht anders erlaubten. Das lässt viel Spielraum, um persönliche Grenzen zu erfahren, – und führt zuweilen ins Verzagen.
Doch: Es kommt nicht darauf an, alles tun zu können, was wir wollen, sondern zu wollen, was wir tun *. Und so haben wir gute Chancen, unser Verzagen zu überwinden – und mit dem Nicht-Gelingen umgehen zu lernen, wenn wir wollen, was wir tun. Trotz allem.

Vielleicht gehört das Ertragen des Nicht-Gelingens zu den wesentlichsten Fähigkeiten, die unser Leben erleichtern und in die Richtung lenken, für die wir gedacht sind. Denn sie bewahrt uns vor der Sehnsucht nach beständiger Mühelosigkeit, vor dem konstanten Unterlassen von Versuchen – vor dem Aufgeben, wenn es darum geht, weiterzumachten.

Kurz: Manchmal wäre gut, weniger zu wollen und nur Wesentliches zu tun. Sich bescheidener auszurichten und kleinschrittiger zu gehen. Damit gelingen kann, was wir im Innersten wollen.
Und manchmal darf unser ganzes Wollen auch nur ein Versuchen sein.

(1) Sich im Tun auf Wesentliches zu beschränken,
(2) dankbar für bereits Erreichtes zu sein und
(3) nicht „nach den Früchten“, nach dem Erfolg zu greifen
sind in der Medizinsoziologie, der Yogaphilosophie und im Zen wesentliche Übungen auf dem Weg zu Klarheit, Unterscheidungsfähigkeit und Leidfreiheit.

Herzliche Grüße aus der 101

* inspiriert durch die Aussage von Jean-Jacques Rousseau: „Die Freiheit des Menschen liegt nicht darin, dass er tun kann, was er will, sondern dass er nicht tun muss, was er nicht will.“

Zu den Bildern
Du siehst den → Alten Hof Fürstenau – gestern und heute. Ungezähltes ist uns in den 10 Jahren des Wiederaufbauens nicht gelungen. Aber → JETZE … wissen wir, wie es leichter geht.

 

 

 

Alle Instagram Beiträge und Videos der 101 findest du auf → instagram.com/die101.de

Wenn wir wollen, was wir tun

Wer sich schwer zu bewältigenden Vorhaben versprochen hat, wird auch das Nicht-Gelingen kennenlernen. In Teilen, zuweilen – und manchmal auch im Ganzen. Weil die Zeit, die Mittel, das Können es nicht anders erlaubten. Das lässt viel Spielraum, um persönliche Grenzen zu erfahren, – und führt zuweilen ins Verzagen.
Doch: Es kommt nicht darauf an, alles tun zu können, was wir wollen, sondern zu wollen, was wir tun *. Und so haben wir gute Chancen, unser Verzagen zu überwinden – und mit dem Nicht-Gelingen umgehen zu lernen, wenn wir wollen, was wir tun. Trotz allem.

Vielleicht gehört das Ertragen des Nicht-Gelingens zu den wesentlichsten Fähigkeiten, die unser Leben erleichtern und in die Richtung lenken, für die wir gedacht sind. Denn sie bewahrt uns vor der Sehnsucht nach beständiger Mühelosigkeit, vor dem konstanten Unterlassen von Versuchen – vor dem Aufgeben, wenn es darum geht, weiterzumachten.

Kurz: Manchmal wäre gut, weniger zu wollen und nur Wesentliches zu tun. Sich bescheidener auszurichten und kleinschrittiger zu gehen. Damit gelingen kann, was wir im Innersten wollen.
Und manchmal darf unser ganzes Wollen auch nur ein Versuchen sein.

(1) Sich im Tun auf Wesentliches zu beschränken,
(2) dankbar für bereits Erreichtes zu sein und
(3) nicht „nach den Früchten“, nach dem Erfolg zu greifen
sind in der Medizinsoziologie, der Yogaphilosophie und im Zen wesentliche Übungen auf dem Weg zu Klarheit, Unterscheidungsfähigkeit und Leidfreiheit.

Herzliche Grüße aus der 101

* inspiriert durch die Aussage von Jean-Jacques Rousseau: „Die Freiheit des Menschen liegt nicht darin, dass er tun kann, was er will, sondern dass er nicht tun muss, was er nicht will.“

Zu den Bildern
Du siehst den → Alten Hof Fürstenau – gestern und heute. Ungezähltes ist uns in den 10 Jahren des Wiederaufbauens nicht gelungen. Aber → JETZE … wissen wir, wie es leichter geht.

 

 

 

Alle Instagram Beiträge und Videos der 101 findest du auf → instagram.com/die101.de